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Interview mit Janina Götz und Manuel Stroppel

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Rückrunde hat die Redaktion mit den beiden Käpt'ns der aktiven Mannschaften gesprochen und dabei interessante Antworten erhalten. Das Interview mit Janina Götz und Manuel Stroppel fand im Vereinsheim in Engelswies nach der Mannschaftsbesprechung statt.

René: Hallo Janina, hallo Manuel. Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt für dieses Interview. Bevor wir loslegen, eine Frage vorab! Welche deutsche Mannschaft hat als erste das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League gewonnen?

Manuel: München
Janina: Sage ich auch. Bayern München!

René:  Das war nämlich nicht so, sondern die VfL Wolfsburg Frauenmannschaft!
Janina: (lacht) das wäre ja mein Gebiet gewesen!

René:  Was hat Dich dazu bewegt, mit dem Fußballspielen anzufangen? Wie kam es dazu?
Janina: Also, ich wollte eigentlich schon immer Fußball spielen seit ich klein war. Dann wurde ich aber erst einmal ins Ballett gesteckt. Mit 13 Jahren war meine Ballettlehrerin zum Glück zu alt und hat aufgehört. Ich habe dann gesagt, jetzt möchte im Verein Fußball spielen, denn mein Papa hat uns ja mit Fußball großgezogen, meinen Bruder und mich.

René:  Dein Bruder ist der Julian? (Julian Götz spielt beim FC Laiz)
Janina: Ja, mit ihm war ich immer auf dem Sportplatz und deswegen habe ich Fußball von klein auf mitbekommen.
Manuel: Bei mir von klein auf! Als ich in der Babyschale lag, hatte ich wahrscheinlich schon das Stuttgart-Trikot an. Ich habe von Anfang an Fußball gespielt, bin mit Freunden immer auf dem Sportplatz gewesen. Ich spiele seit den Bambini im Verein Fußball.

René:  Also zuerst in Vilsingen?
Manuel: Ja, genau. Angefangen habe ich beim TSV Vilsingen und dann ging es zum FC 99.

René:  Und bei Dir auch?
Janina: Nein, ich war zuerst beim FC Laiz, die hatten noch eine Jugendmannschaft und bin dann mit 17, glaube ich, zum FC 99 gekommen.

 

René:  Was macht für dich den Unterschied aus zwischen Männer- und Frauenfußball?
Manuel: Nun…
Janina: Sag nichts Falsches! (lacht)
Manuel: Im Prinzip ist es bei den Männern einfach ein bissle athletischer, sie haben den Vorteil, gerade in der Pubertät Muskeln zu bekommen, sie werden athletischer, schneller und agiler. Sie haben einfach auch mehr Kraft, was sich im Spiel dann klarer bemerkbar macht als im Frauenfußball. Festere Schüsse, mehr Ausdauer, schnellere Sprints und so weiter.

René:  Aber das ist ja auch zwischen Kreisliga und Landesliga schon so!
Manuel: Auch, ja.
Janina: Ich muss Manuel Recht geben, doch das Stichwort ist hier die Pubertät. Vor der Pubertät habe ich viel gegen Jungs gespielt, gerade auf dem Schulhof oder auf dem Bolzplatz, und war sehr oft viel besser als sie. Und auf einen Schlag hat sich das eben geändert. Die Jungs bekommen mehr Kraft, sind körperlich schlicht viel stärker. Viele Jungs fangen auch früher mit dem Fußballspielen an und haben auch dadurch Vorteile, was zum Beispiel die Technik angeht.

René: Und was ist z.B. mit den Zuschauern? Mit der Wahrnehmung von Frauenfußball? Im Fernsehen zum Beispiel?
Manuel: Der Frauenfußball wird weniger verfolgt. Das liegt zum einen daran, dass der Frauenfußball erst viel später etabliert wurde. Es wird zwar immer mehr, aber wahrscheinlich bleibt der Männerfußball dominant, weil er einfach auch wie ich schon sagte athletischer ist, dynamischer.
Janina: Ja, das glaube ich auch. Den Männerfußball gibt es eben schon einige Zeit länger. Leider wird dem Frauenfußball deutlich weniger Beachtung geschenkt. Es kommt jetzt langsam, dass es mehr Zuschauer gibt, mehr Interesse gezeigt wird. Vielleicht wandelt es sich ja mal ganz um (lacht).

René: Okay. Ich habe hier ein paar Stichworte aufgeschrieben. Ich lese Sie in alphabetischer Reihenfolge vor und ihr sagt das, was euch dazu als erstes einfällt!
René: Also es geht los:

„Auswechslung“
Manuel: Scheiße! (Janina lacht)
Janina: Ersatzbank

„Bayern München“
Janina: Geil
Manuel: Scheiße! (Janina lacht wieder)

„Champions League“
Janina: auch geil.
Manuel: Große Bühne

„Damenmannschaft“
Janina: Supercool
Manuel: wichtig für den Verein

„Emirat Katar“ (in Bezug auf die WM 2020)
Janina: heiß
Manuel: Geld

„Fußball im Fernsehen“
Janina: Jeden Sonntag
Manuel: Unterhaltung

„Gelbe Karte“
Janina: Aufpassen!
Manuel: gehört dazu

„Was ist euer Hobby?“
beide: Fußball!
René: Außer Fußball?
Janina: Singen
Manuel: Skifahren, Volleyball

„Inzigkofen?“
Janina: Fußball
Manuel: gehört zum Verein

„Jugend“
Janina: wichtig
Manuel: sehr wichtig

„Kunstrasen“
Janina: schnell
Manuel: vor allem im Winter wichtig

„Lieblingsgetränk?“
Janina: Wasser (lacht und lacht). Ist wirklich so!
Manuel: (lacht) Bier!

„Messi oder Ronaldo?“
beide: (sofort) Messi

„Nationalmannschaft“
Janina: Deutschland
Manuel: Deutschland

„O-Saft oder Ouzo?“
Janina: O-Saft
Manuel: Ouzo (beide lachen)

„Punktelieferant“
Manuel: FC 99
Janina: FC 99 Damen

„Querpass im Sechzehner“
Janina: Tor
Manuel: Gefährlich aber wichtig

„RB Leipzig“
Janina: Timo Werner
Manuel: attraktiver Fußball

„Schiedsrichter“
Janina: VAR
Manuel: (überlegt) benötigt jedes Spiel

„Charakterzug eures Trainers“
Manuel: diplomatisch
Janina
: humorvoll

„Umkleidekabine in Vilsingen“
Janina: zu große Entfernung
Manuel: zu weit weg vom Platz

Vereinswechsel
Manuel: No-Go
Janina
: Chance (Manuel pfeift erstaunt)

„Winterpause“
Janina: Scheiße
Manuel: (lacht) Joggen gehen

„Zuschauer“
Janina: Sehr wichtig!
René: Wie wichtig?
Janina: Die geben nochmal den Ansporn
Manuel: Extrem wichtig für den Erfolg einer Mannschaft

René: Stichwort Zuschauer. Bei den Männern haben wir ja mehr Zuschauer als bei den Damen, liegt das einzig daran, dass die Herren athletischer sind?
Manuel: Nein, das liegt auch an der Uhrzeit. Die Damen spielen morgens um elf, da haben sie ganz klar Nachteile, was die Zuschauer angeht. Die meisten sind dann erst mittags unterwegs. Für viele ist es schon immer so gewesen: Um drei geht’s auf den Sportplatz.
Janina: Ja, das auf jeden Fall.
René: Was haltet ihr von der Idee, die Frauenmannschaft direkt vor den Herren spielen zu lassen, statt die Reserve?

Manuel: Schwierig. Das bringt zu viele Komplikationen mit sich, was die Reserve angeht.
Janina: Dann müsste man sich vielleicht mit der Reserve abstimmen, ob man sich abwechseln könnte, aber die Gegner müssten ja auch zustimmen.

René: Und wenn man eine 2. Mannschaft macht statt Reserve?
Manuel: Dafür haben wir einen zu kleinen Kader!

René: Wie ist die Hinrunde gelaufen?
Janina: Im Großen und Ganzen hatten wir sehr gute Spiele, aber auch sehr schlechte Spiele, waren oft unkonzentriert, aber wir können mit dem dritten Platz durchaus zufrieden sein. Wir wollen uns in der Rückrunde noch steigern. Aber als Aufsteiger können wir mit dem 3. Platz zufrieden sein.

René: Von wie vielen Mannschaften?
Janina: Es sind acht Teams in der Bezirksliga. Ich bin zufrieden, aber ich will immer höher hinaus. Es wird sich auf jeden Fall nicht ausgeruht. Die Ziele sind hoch.
Manuel: Wie erwartet eine schwierige Saison, da die Liga extrem stark geworden ist mit guten Absteigern und guten Aufsteigern, sie ist sehr ausgeglichen. Da wir drei direkte Absteiger haben und einen Relegationsplatz, war das Saisonziel der Klassenerhalt. Dem eifern wir auch nach, wir haben richtig gut angefangen, sind gut reingekommen in die Saison, viele Spiele gewonnen. Dann kam ein kleines Tief, auch mit Pech. Aber wir haben uns dann als Mannschaft, wir sind eine gute geschlossene Mannschaft, wieder zurückgekämpft und haben wichtige Spiele wieder gewonnen. . Jetzt gilt es für die Rückrunde, da weiter zu machen und gut aus der Wintervorbereitung zu kommen, in den ersten Spielen zu punkten und zu gewinnen, damit wir relativ schnell unten raus kommen.

René: Wie läuft die Vorbereitung?
Manuel: Nicht ganz zufrieden stellend, wir haben zurzeit zu wenige Spieler im Training. Natürlich sind auch Verletzung ein Grund, Studium oder Fasnet. Die Vorbereitungsspiele waren immer gut, aber die Trainingsbeteiligung muss sich noch steigern.
Janina: Wir haben auch schon angefangen. Wir trainieren auch in der Halle ab und zu. Schade finde ich, dass wir keine Hallenturniere haben.

René: Warum nicht?
Janina: Es gibt zum einen keine Pflicht-Turniere, und unser Trainer glaubt, dass wir zu Einladungsturnieren keine Lust haben. Ich kann da nur für mich sprechen, ich hätte schon Lust darauf. (lacht)
Was die Trainingsbeteiligung angeht, ist es gleich wie bei Manu, es ist gerade Prüfungsphase, Studium, Fasnet und so weiter. Das ist verständlich, aber ich hoffe, es wird schnell wieder mehr.

René: Habt ihr mit dem Trainer wegen der Turniere schon gesprochen?
Janina: Ja, wir haben es ihm ausdrücklich gesagt…
René: …aber es gibt gar keine?
Janina: Doch, es gibt welche!
René: Janina, Manuel, ich danke euch für das Interview!

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