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3 Punkte aus Hoßkirch in Empfang genommen

 

SV Hoßkirch - FC 99 1:2 (0:2)

Die 1. Mannschaft des FC 99 hat ihr erstes Ligaspiel 20/21 beim SV Hoßkirch mit 2:1 gewonnen, tat sich in der zweiten Halbzeit allerdings unnötig schwer.

Manuel Stroppel erzielt das 1:0 für den FC 99Spielbericht

Die erste Halbzeit

Der FC 99 begann druckvoll. Der Spielbericht der Heimmannschaft würde hier mit "Zunächst waren die Gastgeber mit der Defensivarbeit gefordert" beginnen, was noch eine nette Umschreibung für den Sturmdrang der Gäste und der lieben Mühe und Not der Hoßkircher Abwehr gewesen wäre. Es dauerte auch nur bis zur 8. Minute, ehe Manuel Stroppel mit einem gedankenschnellen und gefühlvollen Schlenzer den Ball im rechten oberen Eck des Gästetores unterbrachte. Hoßkirchs Wahl der Mittel war, die Bälle auf dem nassen Rasen stramm nach vorne zu schießen. Obwohl der Ball regelmäßig ins Toraus flog, sah Hoßkirch keinen Anlass, diese Taktik zu ändern. Erst in der zweiten Halbzeit sollte der Grund den Gästezuschauern von Thomas Löw erklärt werden. Dazu später mehr. Der FC 99 hatte die deutlich besseren Gelegenheiten, der Ball wollte aber zunächst nicht erneut ins Tor. Christoph Grof, Jürgen Binder und wieder Christoph Grof scheiterten jeweils sehr knapp.
Der Dauerzustand "Alarm im Hoßkircher Strafraum" führte fast zwangsläufig zu einem Strafstoß, da Simon Volk sich clever foulen ließ. Im Heim-Spielbericht würde es lauten "nach 25. Minuten sprach der Schiri den Gästen einen unnötigen Elfmeter zu", als hätte der Schiedsrichter eine Wahl gehabt angesichts der brutalen Sense, die da durch den Strafraum schwang. Johannes Ruhnau ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte trocken ins rechte untere Eck. Dies sollte das einzige Trockene an diesem Nachmittag bleiben.

Der FC 99 hätte sich leichter getan, wenn er noch weitere Treffer nachgelegt hätte, die Chancen waren da. Aber angesichts der offensichtlichen Unterlegenheit des Gastgebers zog der Schlendrian ein, obwohl der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand und auch weder von Ümit Oytun noch von Bernhard Höfler in der Taktikanweisung erwähnt wurde. So blieb es bei der verdienten 2:0-Führung, da Hoßkirch schlicht die Mittel fehlten, irgendetwas wie Torgefahr zu erzeugen. Nennenswert wären nur zwei weitere lange Bälle von Hoßkirchs defensivem Mittelfeld, die alle zielsicher den Weg ins Toraus fanden sowie der Platzverweis für die Gastgeber, den man aber in Durchgang zwei nicht merkte.

Die zweite Halbzeit

Angesichts der 2:0-Führung und der nicht nur inzwischen zahlenmäßigen Überlegenheit ging der FC 99 recht behäbig in die zweite Halbzeit, die erst nach einer gefühlten Ewigkeit angepfiffen wurde. Man hatte bereits die Befürchtung, der Schiedsrichter hätte einen russischen Pausentee zu sich genommen. Als dann der Ball zum ersten Mal wieder aus dem Spiel war, wechselten die Gastgeber, was auf seiten der Gästezuschauer zur allgemeinen Erheiterung als Zeitspiel gewertet wurde. Das dem nicht so war, zeigte Elias Buzengeiger, der einen Faustabwehr von Marvin Winz perfekt traf. Plötzlich stand es nur noch 1:2 aus heiterem Himmel, was angesichts des Wetters vor Ort... .
Man weiß nicht, was Trainer Höfler in der Halbzeitansprache äußerte. Dem Spielverlauf müsste es in etwa so gewesen sein: "Spielt mehr Fehlpässe, bewegt euch bei dem Wetter nicht mehr so viel, schießt auf keinen Fall aufs Tor!" Irgendwie so was. Jedenfalls war das Spiel beider Seiten wie das Wetter.

Der FC 99 war nun natürlich unter Druck und konnte die schöne Spielanlage von vor der Pause nicht mehr abrufen. Nach hinten bestand allerdings nur selten Gefahr, einen Freistoß parierte Winz sehr fotogen und sicher. Einen Konter unterband Johannes Ruhnau allerdings in höchster Not regelwidrig und wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, was den Druck nochmals erhöhte. Die beiden Innenverteidiger fehlten also, denn Simon Volk wurde zuvor verletzungsbedingt ausgewechselt. Die Abwehr stand aber trotzdem ziemlich sicher. Hoßkirch stemmte sich mit allem, was sie zustande brachten, gegen die Niederlage. Das waren vorallem Fouls und Tritte, auch versteckte Ellbogenchecks gegen die Gegenspieler, was zu heftigen Protesten seitens der FC-Fans führte. Thomas Löw vom SV Hoßkirch schaltete sich in die Schimpftirade ein und meinte, "wir können es nicht besser", was ohne Zweifel bereits für die erste Halbzeit galt. Letztlich ging der FC 99 nach 90+5 Minuten als Sieger vom Platz und verbucht die ersten drei Punkte.

Klebstoff benutzt?

Ümit Oytun muss einen Saugnapf an den Fußballschuhen haben. Obwohl die Witterungsbedingungen wegspringende Bälle und rutschigen Untergrund entschuldigten und diese zuhauf zu sehen waren, klebte der ankommende Ball an seinen Füßen wie Lukaschenko auf seinem Stuhl. Saubere Pässe, sämtliche gewonnenen Kopfballduelle und ein hohes Laufpensum stellen ein sehr gutes Zeugnis aus. Am Ende in der Innenverteidigung sah er sich Fouls ausgesetzt und schlug weite Bälle nach vorne, die aber am Ende einer Partie, bei der man mit einem Treffer in Führung liegt, mehr Sinn ergeben als zu Beginn einer Partie.

Eckpfeiler

Obwohl Philipp Ott recht unauffällig spielte, wäre ein Fehlen sofort aufgefallen. Philipp stand immer da, wo er sein musste, um eine Gefahrensituation abzuwehren, besonders in der zweiten Hälfte war er einer der Eckpfeiler für die drei Punkte. Er hatte eine gute Übersicht, eine herausragende Spielauffassung und war extrem ballsicher.

Fazit

Die 1. Mannschaft machte das Spiel im zweiten Durchgang unnötig spannend, die Spielstärke, Laufbereitschaft und das Herausspielen der Torchancen waren in der ersten Halbzeit sehenswert, an der Chancenverwertung muss noch gearbeitet werden. Der Bruch in Halbzeit 2 ist nur schwer zu erklären, vielleicht war man angesichts der Überzahl und der 2:0-Führung die 2. Halbzeit etwas zu locker angegangen.

Reserve

Das Gekicke der Reserve glich dem Wetter, dennoch entführten die Kerle drei Punkte dank den Toren von Jens Briem, Frederic Beck und einem Eigentor von Jürgen König, allesamt in der ersten Halbzeit. Endstand 1:3

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